Dominanz

Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen.
(Isaac Asimov, amerikan. Wissenschaftsautor, 1920-1992)
Dominanz ist weniger eine Frage des Wollens, sondern eine Frage des Seins.
Eine - nicht vorhandene - Neigung vorzugeben, aus Liebe zum Partner führt genauso wenig zum Erfolg, wie ihn in anderen Bereichen zu belügen.
Viele Menschen sind Sadisten, weil sie die Tragweite der Dominanz und auch die Verantwortung die mit ihr verbunden ist nicht bereit sind zu tragen.
Wer sich als dominanten Menschen definiert, muß frei sein. Frei von Konventionen, Regeln oder anderen Bereichen. Ein dominanter Mensch schafft die Regeln, die für ihn und seine Sklavin gelten selber, er ruht in sich und schuldet niemandem Rechenschaft, doch muß stets um seine Sklavin bemüht sein. Er trägt die Verantwortung für sie vom Anbeginn ihrer Hingabe, bis zum Zeitpunkt da sie ihn verläßt.
Dominanz ist etwas absolutes, unabhängig vom gesellschaftlichen Status des Menschen, wichtig ist alleinig das eigene Selbstverständnis, der Wille führen zu wollen und Verantwortung zu tragen, sich keinem anderen Menschen oder Gesellschaft zu unterwerfen. Der Dominante betrachtet seinen Sklaven als Teil seiner, selbst für den er genauso dasein muß, wie für sich selber, mit der gleichen Aufmerksamkeit und Achtung.
Menschen, die sich selber nicht treu sind, die Anerkennung anderer benötigen, oder andere erniedrigen, verhöhnen oder lächerlich machen, solchen nur sich selber - auf Kosten anderer - zu erhöhen.
Arrogantes und anmaßendes Verhalten ist jedoch nicht Zeichen der Dominanz und inneren Stärke, sondern des fehlendes Selbstbewußtseins und Kleingeistigkeit.
Wahre Dominanz strahlt von Innen heraus. Ihre Kennzeichen sind Selbstbewußtsein, Selbstsicherheit, Verantwortungsbewußtsein und Einklang des Selbst mit dem Kosmos und damit mit allen anderen Menschen.

